
Die Rechtsentwicklung nimmt national und international immer bedrohlichere Züge an. Dabei sprechen wir nicht nur von Trump, Meloni und Orban, sondern auch von der gegenwärtigen Bundesregierung. Kriegsvorbereitung, Militarisierung der Gesellschaft und wachsender Nationalismus bestimmen zunehmend das Bild – auch in bürgerlichen Demokratien. Erkämpfte soziale Errungenschaften sind unter Beschuss, weil Kapitalprofite trotz Krise gewährleistet werden und Aufrüstung finanziert werden soll. Dabei reagieren die Herrschenden auf die sich vertiefende Krise des Kapitalismus mit autoritäreren Formen der Machtausübung.
Gleichzeitig nutzen neofaschistische und völkisch-rassistische Parteien ihre Chance, festigen ihre Positionen oder übernehmen sogar die Regierung. Sie wirken als Katalysatoren der Rechtsentwicklung. Die viel beschworene „Brandmauer“ zwischen bürgerlichen Kräften und Rechts-Außen ist in der politischen Praxis längst löchrig geworden, existiert auf EU-Ebene gar nicht mehr.
Noch gibt es von linker Seite keine durchgehend überzeugenden Antworten auf die Frage, wie diese Entwicklung zu erklären und schließlich zu stoppen und umzukehren ist. Es gibt zahlreiche Ansätze und ein paar wenige Beispiele in der Praxis.
Mehr Informationen zum Programm des Ratschlags findet ihr hier.
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung: https://pretix.eu/ratschlag/gegen-rechts/
Es laden ein die vier marxistischen/sozialistischen Zeitschriften LuXemburg, Marxistische Blätter, Sozialismus.de und Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung. Der Ratschlag wird unterstützt vom SDS FFM.