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In 4 Tagen

Mahnwache zum Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2026

Beschreibung
Hiroshima und Nagasaki mahnen: Nein zur atomaren Teilhabe – Atomwaffen abschaffen – Atomwaffenverbot durchsetzen

Am 6. August 1945 wurde von den USA die erste Atombombe auf Hiroshima und am 9. August die zweite auf Nagasaki abgeworfen. Hunderttausende Menschen starben, teilweise nach langen Jahren an Spätfolgen. Nach mehr als 80 Jahren bedrohen die Atomwaffen weiterhin das Überleben der Menschheit.

Atomare Aufrüstung in Deutschland stoppen!

Der Internationale Gerichtshof hat schon am 8. Juli 1996 in einem von der UNO angeforderten Gutachten erklärt, dass Androhung und Einsatz dieser Waffen „generell“ völkerrechtswidrig seien.

Bei Atomwaffeneinsätzen kann nicht zwischen Kriegsbeteiligten und Zivilist*innen unterschieden werden. Atomwaffen töten unterschiedslos, sie verursachen extreme Qualen, wirken durch die Strahlung unbegrenzt, zerstören die Umwelt, ziehen unbeteiligte Staaten in Mitleidenschaft und können den gesamten Planeten für Menschen unbewohnbar machen.

1968 unterzeichneten Großbritannien, die Sowjetunion und die USA als erste von inzwischen 188 Staaten den Nuklearen Nichtverbreitungsvertrag (NVV).

Wir meinen: die Stationierung von US-Atombomben auf dem Stützpunkt in Büchel (Eifel), zum Einsatz durch die deutsche Luftwaffe, widerspricht dem NVV.-

Erst unlängst ist in New York die Überprüfungskonferenz des NVV wieder ergebnislos auseinander gegangen. Die Forderung der Friedensbewegung nach ernsthaften Schritten zur Beendigung des nuklearen Wettrüstens bleibt aktuell, entsprechend dem völkerrechtlich gültigen NVV- Vertrag.

Der von Deutschland bisher nicht unterzeichnete, aber von der UNO-Generalversammlung vereinbarte Atomwaffenverbotsvertrag mit dem Ziel der Abschaffung aller Nuklearwaffen ist am 22. Januar 2021 in Kraft getreten.

Bisher haben ihn 94 Länder unterzeichnet und bereits 73 ratifiziert. In diesem Vertrag werden Entwicklung, Produktion, Erwerb, Lagerung, Transport, Stationierung, Test, Einsatz von und Drohung mit Atomwaffen verboten. Dies ist ein wichtiger Erfolg der weltweiten Friedensbewegung.

Atomares Inferno verhindern, statt „Kriegstüchtigkeit“

Die Abschaffung aller Atomwaffen ist die einzige Sicherheit gegenüber dem nuklearen Inferno, das die gesamte Menschheit bedroht. 

Schluss mit den Angriffskriegen, Respekt der UN-Charta und ernsthafte Schritte zur allgemeinen Abrüstung müssen dazu erstritten,
Das vom Bundestag beschlossene Aufrüstungsprogramm und die Propagierung von „Kriegstüchtigkeit“ entsprechen nicht den Interessen der Bevölkerungsmehrheit. 

Die Menschen leiden weltweit unter Krieg, Verarmung, Hunger und Klimakatastrophen. In Deutschland droht durch die eskalierende Aufrüstung bei gleichzeitigen Haushaltskürzungen im Umwelt-, Renten- und Gesundheitsbereich neues soziales Elend und fortschreitende Klimakatastrophen.

Mit dem Gedenken an die nuklearen Kriegsverbrechen in Hiroshima und Nagasaki fordern wir deshalb von Bundestag und Bundesregierung:

  • Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und Beendigung der „nuklearen Teilhabe“

  • Keine neuen europäischen Atomwaffen-Kooperationen durch die Bundesregierung

  • Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag

  • Eintreten für ernsthafte Verhandlungen über vollständige nukleare Abrüstung weltweit

Kundgebung am Samstag, 8. August 2026 um 11:55 Uhr an der Paulskirche in Frankfurt

organisiert durch die Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V

Wann und Wo
Datum:

Samstag, 08. August 2026

Uhrzeit:

11:55 Uhr

Ort:

Paulsplatz
60311 Frankfurt am Main

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